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Bea Mark
Arzneimittelportraits der
Bach-Blütenessenzen

Diagnose und Therapie

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62k/15Sek

Der Unterschied zwischen Homöopathie und Blütentherapie

Da die Bachblütentherapie und ihre Weiterentwicklungen von der Homöopathie inspiriert wurden, möchte ich ihren Grundansatz mit Hilfe der Gegenüberstellung zur Homöopathie erklären:
Die Homöopathie verarbeitet Materie so lange, bis das feinstoffliche Prinzip eines Stoffes zum Tragen kommt - dies ist das Prinzip und die Methode des Potenzierens: Greifbares wird transzendent gemacht.

Die Blütenessenzen werden, wie ich bereits vorgestellt habe, im Gegensatz zur Homöopathie durch Energieübertragung hergestellt. Diese basiert auf der Übertragung der Ausstrahlung einer Pflanze. Um die Ausstrahlung einer Pflanze auf das Wasser zu übertragen hat Edward Bach die Sonnenmethode und z.T. die Kochmethode angewandt:
Blütenessenzen einer Pflanze werden Mittels der Sonnen-, Koch-, Tauch-, Perkolations- oder Kristallmethode hergestellt. Hierbei übertragen die Sonnenstrahlen das Prinzip, also die Energiestruktur der Pflanze auf das Wasser. Sonne = Feuer, das eine Urelement unserer Existenz überträgt und manifestiert die Energiestruktur einer Pflanze auf das andere Urelement unserer Existenz, das Wasser.

Zur Gewinnung der Bachblütenessenzen werden im Gegensatz zur Homöopathie keine giftigen Pflanzen, keine Mineralien oder Tierpräparate verwendet. Dies gilt allerdings nur für die Bachblüten, andere Essenzensets arbeiten durchaus mit giftigen Pflanzen, wobei hier dann sehr vorsichtig die Herstellungsmethode gewählt werden muß, damit keine stofflichen und giftigen Partikel in die Mutteressenz übergehen.

Hahnemann formulierte das Gesetz: Gleiches heilt Gleiches und wir wissen, daß er, um dieses zu erreichen auch durchaus sehr giftige Substanzen zu homöopathischen Mitteln potenziert hat.
Es ist in der Homöopathie bekannt, daß die ursprünglich giftigsten Substanzen die größte Heilkraft besitzen: Arsen, Schlangengift, Phosphor, Schwefel, .....

Bach leitete aus Hahnemann's Gesetz das seine ab: Rechtes ersetzt Falsches, Gutes ersetzt Böses, Licht ersetzt Finsternis.

Die Homöopathie ist somit eher eine Therapieform der Auseinandersetzung, der Unterwerfung der Symptome; die Blütentherapie gleicht einer Dressur, einer Zähmung, die dem Ungestüm der Symptome den Boden entzieht.
Feuer und Wasser = Energie und Gefühl sind die Grundelemente unseres Seins und die Grundelemente der Bachblütentherapie, Luft = Geist bereichert diese Grundelemente und beseelt sie.

Allein schon die Herstellung der Blütenessenzen zeigt uns deren ausschließlich feinstofflichen Charakter, wodurch verständlich wird, wie subtil bei jeder Blütentherapie die Psyche eines Menschen angesprochen wird.

Die Homöopathie in tiefen Potenzen verabreicht, kann über den genesenden Organismus rückkoppelnd auf die Psyche wirken. Will man die Psyche des Menschen als Krankheitsursache mit der Homöopathie erreichen, so muß man gleich Hahnemann und seinen großen Nachfolgern hohe bis höchste Potenzen in Anwendung bringen. Hierbei erfolgt dann auch die Mittelgabe in großen Abständen. Die Blütenessenzen werden regelmäßig gegeben, bis sich die seelische und körperliche Verfassung eines Menschen stabilisiert hat. Die Homöopathie kennt das Risiko der Erstverschlimmerung, bzw. das Moment der Arzneimittelprüfung. Eine Erstverschlimmerung gibt es bei den Blütenessenzen in dem Sinne nicht, eine Blüte paßt und wirkt oder sie ist falsch gewählt und erzielt somit nur eine geringe und kurzfristige Resonanz. Wenn manche Patienten sagen, daß sie zu Beginn der Blütenbehandlung eine leichte Verschlechterung empfunden haben, so erklärt sich dies aus der Tatsache heraus, daß ihnen selber ihre Situation, in die sie sich hineinmanövriert haben, ihre Verhaltensmuster klar und deutlich werden, d.h. ein Bewußtwerdungsprozess ist in Gang gekommen. Daß dies nicht immer angenehm ist und durchaus als Verschlimmerung empfunden werden kann, leuchtet ein, ist aber nicht mit der Verschlimmerung der Symptome gleichzusetzen, wie sie bei der Homöopathie auftreten kann, bevor die Heilung einsetzt. Diesen Aspekt der Behandlung mit Blütenessenzen können wir uns zu Nutze machen, wenn der Zustand eines Patienten so ist, daß wir eine Erstverschlimmerung nicht riskieren wollen bzw. können bzw. eine solche begrenzen wollen.


Die Arzneimittelprüfung in der Homöopathie erfolgt am "gesunden" Menschen: ein Mittel wird über einen längeren Zeitraum täglich gegeben, meistens in der C 30 und die daraufhin auftretenden Symptome - körperliche wie geistige - werden genau aufgezeichnet. Die Arzneimittelprüfung - nennen wir es einmal so - bei den Bachblütenessenzen erfolgte am kranken Menschen: dessen Zustand wurde beschrieben und die Veränderung, die durch die Gabe von Bachblüten eintrat, wurde dem vorhergehenden Zustand gegenüber gestellt. E. Bach, der gegen Ende seines Lebens sehr krank war, hat vieles in diesem Sinne an sich selber ausprobiert.

Wir können aber auch die andere, ursprüngliche Methode Bachs anwenden, um die Wirkung der Blüten zu erfassen: setzen Sie sich einmal ganz still unter eine Weide oder eine Eiche oder eine blühende Kastanie und spüren Sie in sich hinein, welche Gefühle in Ihnen angesprochen werden, welchen Gedanken Sie sich widmen, was sich in Ihnen verändert. Diese meditative Methode können wir auch mit den Stockbottles anwenden. Eine gute Stockbottle strahlt die Pflanzenenergie ca. 3-5 m ab, d.h. Sie können die Stockbottle in die Hand nehmen oder vor sich hin stellen und dann einmal in sich hineinspüren. Wer meint unsensibel für solchen Hokuspokus zu sein, darf zu diesem Zweck ruhig einen Tropfen der Essenz zusätzlich aus der Stockbottle einnehmen, diese 'optimierte' Meditation dürfte sich dann auch noch in den Träumen der darauffolgenden Nacht niederschlagen.

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Weitere Links zu diesem Buch:
"Arzneimittelportraits der Bach-Blütenessenzen"

... das Fachbuch zu den 38 Bachblüten, Buch-Autorin: Bea Mark (Beatrice Mark)

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