Bea Mark
Arzneimittelportraits der
Bach-Blütenessenzen
Diagnose und Therapie
Leseprobe
als pdf
herunterladen
62k/15Sek
Der Unterschied zwischen Homöopathie
und Blütentherapie
Da die Bachblütentherapie und ihre
Weiterentwicklungen von der Homöopathie inspiriert wurden,
möchte ich ihren Grundansatz mit Hilfe der Gegenüberstellung
zur Homöopathie erklären:
Die Homöopathie verarbeitet
Materie so lange, bis das feinstoffliche Prinzip eines Stoffes
zum Tragen kommt - dies ist das Prinzip und die Methode des
Potenzierens: Greifbares wird transzendent gemacht.
Die Blütenessenzen werden, wie ich bereits vorgestellt
habe, im Gegensatz zur Homöopathie durch Energieübertragung
hergestellt. Diese basiert auf der Übertragung der Ausstrahlung
einer Pflanze. Um die Ausstrahlung einer Pflanze auf das Wasser
zu übertragen hat Edward Bach die Sonnenmethode und z.T.
die Kochmethode angewandt:
Blütenessenzen einer Pflanze werden Mittels der Sonnen-,
Koch-, Tauch-, Perkolations- oder Kristallmethode hergestellt.
Hierbei übertragen die Sonnenstrahlen das Prinzip, also
die Energiestruktur der Pflanze auf das Wasser. Sonne = Feuer,
das eine Urelement unserer Existenz überträgt und
manifestiert die Energiestruktur einer Pflanze auf das andere
Urelement unserer Existenz, das Wasser.
Zur Gewinnung der Bachblütenessenzen
werden im Gegensatz zur Homöopathie keine giftigen Pflanzen,
keine Mineralien oder Tierpräparate verwendet. Dies gilt
allerdings nur für die Bachblüten, andere Essenzensets
arbeiten durchaus mit giftigen Pflanzen, wobei hier dann sehr
vorsichtig die Herstellungsmethode gewählt werden muß,
damit keine stofflichen und giftigen Partikel in die Mutteressenz
übergehen.
Hahnemann formulierte das Gesetz: Gleiches heilt Gleiches
und wir wissen, daß er, um dieses zu erreichen auch
durchaus sehr giftige Substanzen zu homöopathischen Mitteln
potenziert hat.
Es ist in der Homöopathie bekannt, daß die ursprünglich
giftigsten Substanzen die größte Heilkraft besitzen:
Arsen, Schlangengift, Phosphor, Schwefel, .....
Bach leitete aus Hahnemann's
Gesetz das seine ab: Rechtes ersetzt Falsches, Gutes ersetzt
Böses, Licht ersetzt Finsternis.
Die Homöopathie ist somit eher eine Therapieform der
Auseinandersetzung, der Unterwerfung der Symptome; die Blütentherapie
gleicht einer Dressur, einer Zähmung, die dem Ungestüm
der Symptome den Boden entzieht.
Feuer und Wasser = Energie und Gefühl sind die Grundelemente
unseres Seins und die Grundelemente der Bachblütentherapie,
Luft = Geist bereichert diese Grundelemente und beseelt sie.
Allein schon die Herstellung
der Blütenessenzen zeigt uns deren ausschließlich
feinstofflichen Charakter, wodurch verständlich wird,
wie subtil bei jeder Blütentherapie die Psyche eines
Menschen angesprochen wird.
Die Homöopathie in tiefen Potenzen verabreicht, kann
über den genesenden Organismus rückkoppelnd auf
die Psyche wirken. Will man die Psyche des Menschen als Krankheitsursache
mit der Homöopathie erreichen, so muß man gleich
Hahnemann und seinen großen Nachfolgern hohe bis höchste
Potenzen in Anwendung bringen. Hierbei erfolgt dann auch die
Mittelgabe in großen Abständen. Die Blütenessenzen
werden regelmäßig gegeben, bis sich die seelische
und körperliche Verfassung eines Menschen stabilisiert
hat. Die Homöopathie kennt das Risiko der Erstverschlimmerung,
bzw. das Moment der Arzneimittelprüfung. Eine Erstverschlimmerung
gibt es bei den Blütenessenzen in dem Sinne nicht, eine
Blüte paßt und wirkt oder sie ist falsch gewählt
und erzielt somit nur eine geringe und kurzfristige Resonanz.
Wenn manche Patienten sagen, daß sie zu Beginn der Blütenbehandlung
eine leichte Verschlechterung empfunden haben, so erklärt
sich dies aus der Tatsache heraus, daß ihnen selber
ihre Situation, in die sie sich hineinmanövriert haben,
ihre Verhaltensmuster klar und deutlich werden, d.h. ein Bewußtwerdungsprozess
ist in Gang gekommen. Daß dies nicht immer angenehm
ist und durchaus als Verschlimmerung empfunden werden kann,
leuchtet ein, ist aber nicht mit der Verschlimmerung der Symptome
gleichzusetzen, wie sie bei der Homöopathie auftreten
kann, bevor die Heilung einsetzt. Diesen Aspekt der Behandlung
mit Blütenessenzen können wir uns zu Nutze machen,
wenn der Zustand eines Patienten so ist, daß wir eine
Erstverschlimmerung nicht riskieren wollen bzw. können
bzw. eine solche begrenzen wollen.
Die Arzneimittelprüfung in der Homöopathie erfolgt
am "gesunden" Menschen: ein Mittel wird über
einen längeren Zeitraum täglich gegeben, meistens
in der C 30 und die daraufhin auftretenden Symptome - körperliche
wie geistige - werden genau aufgezeichnet. Die Arzneimittelprüfung
- nennen wir es einmal so - bei den Bachblütenessenzen
erfolgte am kranken Menschen: dessen Zustand wurde beschrieben
und die Veränderung, die durch die Gabe von Bachblüten
eintrat, wurde dem vorhergehenden Zustand gegenüber gestellt.
E. Bach, der gegen Ende seines Lebens sehr krank war, hat
vieles in diesem Sinne an sich selber ausprobiert.
Wir können aber auch die andere, ursprüngliche Methode
Bachs anwenden, um die Wirkung der Blüten zu erfassen:
setzen Sie sich einmal ganz still unter eine Weide oder eine
Eiche oder eine blühende Kastanie und spüren Sie
in sich hinein, welche Gefühle in Ihnen angesprochen
werden, welchen Gedanken Sie sich widmen, was sich in Ihnen
verändert. Diese meditative Methode können wir auch
mit den Stockbottles anwenden. Eine gute Stockbottle strahlt
die Pflanzenenergie ca. 3-5 m ab, d.h. Sie können die
Stockbottle in die Hand nehmen oder vor sich hin stellen und
dann einmal in sich hineinspüren. Wer meint unsensibel
für solchen Hokuspokus zu sein, darf zu diesem Zweck
ruhig einen Tropfen der Essenz zusätzlich aus der Stockbottle
einnehmen, diese 'optimierte' Meditation dürfte sich
dann auch noch in den Träumen der darauffolgenden Nacht
niederschlagen.
|